06.05.2019
LSV 61 Tauscha - Lommatzscher SV 1923 4:1 (1:0)
Fußball: Abwärtstrend des LSV hält weiter an !
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Auch am 19. Spieltag konnte der Lommatzscher SV keinen Sieg einfahren. Schade, wäre er doch so wichtig im Kampf gegen den drohenden Abstieg gewesen. Denn auch die Gastgeber, mit nur einem Punkt mehr auf der Habenseite, brauchten jeden Zähler. Ihnen spürte man an worum es in dieser Begegnung geht. Dass soll nicht heißen, die Lommatzscher haben die Gefahr nicht erkannt, sie können sie aber zur zeit nicht bannen. Wie anders sollte man sonst das Personalaufgebot deuten: mit nur 11 Spielern, auf der Wechselbank saßen Trainer Kahlert, Ersatztorwart Mißbach, Betreuer Siebenlist und der Autor des Berichtes? Wo bleibt hier die Unterstützung des Vereins, der anderen Aktiven und Verantwortlichen? Ein Spiel um „Die Goldene Ananas“ ist da wohl wichtiger! Lediglich Justin Seher stieß nach einem schweren A-Jugendspiel noch zur Mannschaft. Hut ab vor diesem Sportler! Auch einige ehemalige Spieler der „Ersten“ glänzten durch Abwesenheit! Spielt man so gegen den Abstieg! Dabei gab es durchaus entschuldbares Fehlen wegen Krankheit. Auch machten uns wieder unnötige Sperren nach „Gelb“ einen Strich durch die Rechnung. Einige Spieler sollten sich schon mal fragen, warum sie das LSV-Logo auf der Brust tragen!
Die Elf Spieler die trotz aller Widrigkeiten in Tauscha aufliefen, hielten „die Fahne hoch“, auch wenn ihnen der Erfolg versagt blieb. Mit dieser kämpferischen Leistung und dem unbedingtem Wollen stehen sie voll hinter ihrem Verein und ihrem Trainer. Die Besetzung war ungewohnt, ich glaube so laufen sie in den nächsten hundert Jahren nicht mehr auf, das Spiel trotzdem ansehnlich. Die Gastgeber mit mehr Power, die Abwehr des LSV schwer unter Druck, hielt stand, gut organisiert von Clemens Faerber. Hinter ihm ein an diesem Tag bestens aufgelegter Torhüter Enrico Schade. Das „Schwergewicht“ musste von Anfang an hellwachsein, war er auch! Parierte gleich in der Anfangsphase stark. Nur beim Führungstreffer von Lucas Schütt wurde er alleingelassen: Ecke-Kopfball-Tor-so schnell gings! Danach der LSV am „Drücker“. Gute Möglichkeiten durch Martin Heinze per Freistoß, Tobias Geldner per Solo und Justin Seher mit straffem Schuß – Der LSV lebt noch!
Gleich nach der Pause Tobias Geldner mit prächtigem Schuß, aber auch tolle Parade von Veit Griebsch im Tor der Gastgeber! Auf der Gegenseite pariert Enrico Schade glänzend gegen Fred Kühne. In der 53. Spielminute noch die Möglichkeit für Martin Heinze – wieder gehalten von Griebsch. Dann die 55. Spielminute-Foul an Tobias Geldner – Strafstoß. Und wieder nagelt Marko Zimmermann das „Leder“ unter die Querlatte. Geht hier noch was? Doch nur acht Minuten währt die Hoffnung,dann zerstört Mirco Tillner die LSV-Täume. Im dritten Nachschuß überwindet er Schade im LSV -Tor! War das der Knackpunkt? Der LSV kämpft tapfer weiter, aber das reicht heute nicht gegen schnelle Gastgeber. In der 66. Spielminute machen sie dann „den Sack zu“. Fred Kühne erzielt das 3:1 und macht auch in der 84. Minute auch noch den 4:1 Endstand. Hervorzuheben an diesem Spiel ist die absolute Fairness der Spieler, auch bei der Bedeutung des Spieles, auch ein Verdienst von Schiedsrichter Michael Manz und seinen Assistenten, muss ja auch mal gesagt werden!
Reichlich eine Stunde hielt der LSV dem Druck der Gastgeber stand, dann waren die „Messen gelesen“, allein der Kampf, das unbedingte Wollen der Lommatzscher, was man ihnen unbedingt zugestehen muss, reichte an diesem Tag nicht zum Punktgewinn. Mit erhobenem Haupt, aber wieder ohne Punkte kehrt der LSV heim, jetzt wird`s langsam eng!!
Über mögliche Ursachen wird sich die Mannschaft selbst Gedanken machen müssen, Unterstützung hat sie aber auf jeden Fall verdient, zumindest die, die jetzt noch ihre „Knochen“ hinhalten. Kopf hoch Jungs, das sechs-Punkte-Spiel gegen den nächsten Gegner aus Strehla muss gewonnen werden! Dabei braucht die Mannschaft auch Unterstützung von außen, jeglicher Art.

Die Besetzung:
Enrico Schade, Ronny Heilscher, Paul Klose, Marko Zimmermann, Marcel Merkelt, Martin Heinze, Justin Seher, Tobias Geldner, Dennis Richter, Clemens Faerber
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